Wenn man sich Kairo richtig angucken möchte, dann soll man sich Zeit nehmen und lassen. Mit diesem Motto haben wir unsere Tour geplant.

Ankunft in Kairo war am 28.04 früh um 3:00 Uhr, das Novotel bietet sich zum Ausschlafen an, weil es direkt in der Nähe ist. Zum ausgemachten Termin bin ich in Kairo eingetroffen, später vor dem Hoteleingang, zuerst sah ich nur Mark, dann tauchte später Daniela hinter den Koffern auf, sie hatten vor, anschliessend in Hurghada noch zwei Wochen Badeurlaub zu machen.

Für einen richtigen Kaffee sind wir ins Hardrock Cafe Citadel gefahren, wir haben uns auf die naheliegende Sehenswürdigkeit vorbereitet, über Zabbalin (Müllsucher) Viertel mit seinen engen Gassen gelangen wir in die Felsenkirche. Die Höhlenkirche St. Sama’an, die von den Kopten in der Müllstadt genutzt wird, ist die größte Kirche im  Nahosten mit einer Kapazität für 20.000 Gläubige.Das Viertel ist auch bekannt durch den etwa 15 Meter hohen Muqattam-Felsen.

Eine Führung aus der Kirche hat uns viel über das Entstehen der Heiligen Stätte und der Geschichte erzählt. Riesenhöhle im Fels und die halbrunden Sitze davor geben den Eindruck einer römischen Konstruktion.

Eine Besichtigung der Al Muizz Strasse lässt man sich nicht entgehen, neben alten Moscheen und Mausoleen findet man hier auch gut erhaltene Herrenhäuser und Paläste vor, die zwischen dem 6.und 15. Jahundert konstruiert wurden. Hier handelt es sich um die größte Konzentration von mittel- alterlichen Architekturschätzen der islamischen Welt.

Khan (Karawanserei) al Khlili Basar mit seinen engen Gassen, Läden für Schmuck, Gewürze und Souvenirs und dessen Kaffehäuser ist dem Besuch wert.

Wir haben Tee getrunken und gegessen, bevor wir uns auf den Weg zum Hotel gemacht, dort konnte wir von der Dachterasse aus die Lichtshow der Pyramiden geniessen. Am 2. Tag sind wir lange bei den Pyramiden und Sphinx geblieben, die Panorama über das Gelände für schöne Photos mit allen Pyramiden drauf ausgenutzt. Es war herrlich, wir sassen 200 m vor dem Sphinx und haben zu Mittag gegessen, wir sind später bei Hardrock Cafe vorbeigekommen, bevor wir versuchten in die Zitadelle reinzukommen, aber es war spät dafür. Wir mussten Planänderung unternehmen und sind auf dem Nil mit einem Privatboot gefahren und haben den Blick der Hochbauten Kairos richtig genossen. Abends zurück ins Hotel und uns auf den 3. Tag vorbereitet mit der Besichtigung der Zitadelle mit ihrer Alabastermoschee von Mohamed Ali Pascha, der sie im 19. Jahrhundert fetigstellen liess, ihr Bau wurde bereits unter Saladin im 12. Jahrhundert im Auftrag gegeben, um den Einwohnern von Kairo durch die hohen Mauer Schutz vor Invasionen zu garantieren.

Das ägyptische Museum war der beste Abschluss, ein zweistündiger Besuch ist immer nicht ausreichend um die Exponate drin zu bewundern, es gibt viel zu viel drin.

Mit dem Vorhaben, noch mehr von der altägyptischen Kultur zu besichtigen haben wir Kairo verlassen und sind auf Autobahn gefahren. Diese nimmt uns in 5 Stunden am Roten Meer entlang nach Hurghada, wo der zweite Teil des Urlaubs losging.

Danke Daniela und Mark für euren Besuch, auf noch mehr mit OTE.