Eine kleine Rundfahrt vom 15.-17.10. im Süden Ägyptens haben wir uns gegönnt . Den ersten Tag haben wir uns Luxor angeschaut, dann sind wir nach Aswan weitergezogen. Dort in Aswan haben wir 2 Nächte geschlafen. Unser Reiseprogramm war wie immer nicht konventionell, eher individuell gestaltet und dadurch konnten wir den Toten- tempel der Hatschepsut komplett für uns alleine haben, wir waren mit Absicht die letzten Besucher drin. Der Weg von Luxor nach Aswan wurde durch Umfahren auch kürzer und noch lustiger, weil man auf diese Art und Weise mehr vom Land und Leute mitgekriegt hat.

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Unvollendeter Obelisk von Hatshepsut

Bei Ankunft in Aswan abends wirkten die bunt angeleuchteten Hotels auf den kleinen Inseln, Isis Hotel und Mövenpick, und die im Berg geschnittenen und ebenso durch enorme Scheinwerfer angestrahlten Grabmäler der ranghohen Priester zur Zeit der Pharaonen über dem anderen Ufer vom Nil sehr auf das Urteil über die Schönheit der 30 qkm grossen Stadt ein. Nach dem Check In im Hotel haben wir den Treffpunkt für die Abfahrt nach Abu Simbel am nächsten Morgen klargemacht. Ca. 2 stündige Autofahrt führten uns ins erste Dorf von Abu Simbel, es sind lauter kleine Oasen in der lybischen Wüste, die sehr bunt und sauber sind sowie Entspannung und Gelassenheit strahlen. Die Vorfreude steigt, wenn man an die Buchten vom Nassersee mit ihren Sümpfen vorbeifährt. Die Anlage Abu_Simbel ist jeder Minute Fahrt wert. Der Bau unter Ramses II. im 13. Jahrhundert v. Chr. und die Rettung der Tempelanlage in den 60er Jahren letzten Jahrhunderts sind als immense Leistungen der Menschheit angesehen. Am selben Tag sind wir nach #Aswan zurückgefahren und konnten uns 30 Minuten lang den Aswanstaudamm anschauen. Der Durchgang über dem Staudamm ist ab 16:30 nicht mehr erlaubt und das ganze Areal ist für Touristen nicht zugänglich. In einem nubischen Restaurant auf einer Nilinsel liessen wir den Tag ausklingen, hier blickt man durch das Fenster auf die Südseite der Kitchener Insel mit den Überresten vom Tempel des Khonum. Meinen 2 Gästen hat ein kleiner Spaziergang auf dem Basar von

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Auf dem Boot zum Philae

Aswan gefallen und anschliessend hatte sie ihr Hotel wieder. Das Hotel “Basma” liegt auf einer Anhöhe aus Granitgestein und blickt von einigen über ein Stadtteil auf den Nil oder eben auf die Ostviertel der Stadt von den anderen Zimmern aus. Wir haben am letzten Tag die Insel Philae und den Isistempel besucht. Noch ein leckeres Mittagessen in einer Fetir Bäckerei haben wir eingenommen, bevor wir uns auf den ewigen Weg nach Hurghada gemacht haben. Gegen 21 Uhr waren wir in Hurghada zurück und hier endete unsere Reise. Man wird stolz auf sich selbst, wenn man auf der Karte sieht, wie weit man gefahren ist, um sich ein 2700 Jahre altes Denkmal anguckt.

 

Danke Andrea und Martin,

Auf die nächste Tour.